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Beim Feuerspucken speit oder pustet ein Mensch ein Brandmittel gegen eine Feuerquelle, meist eine Fackel. Wird das Brandmittel dabei fein zerstäubt, ist die Gesamtoberfläche der Brandmittelpartikel sehr hoch. Das Brandmittel verbrennt dadurch sehr schnell und es entsteht eine helle Flamme. Ein Feuerschlucker ist ein Artist, der brennende Fackeln in den Mund nimmt und dadurch das Feuer erstickt.
Beim Feuerschlucken löscht der Feuerkünstler eine brennende Fackel in seinem Mund (nicht zuverwechseln mit Feuerspucken). Bevor man Feuer schluckt sollte man sich aller Gefahren bewusst sein und auch nur im Beisein einer fachkundigen Person schlucken.
Bei der Feuerjonglage werden Materialien, mit denen jongliert wird, angezündet. Dabei wird ein Dochtband aus Kevlargewebe mit Lampenöl getränkt. Dieses wird nach häufiger Benutzung porös und kann dann ausgetauscht werden. Beliebte Feuerjonglierrequisiten sind: Diabolos, Bälle, Devilsticks, Stäbe, Fackeln, Firepois, Hula-Hoop-Reifen und verschiedene Feuerseile.
Feuerbälle sind meist ein Drahtgeflecht, in das ein Dochtband eingearbeitet wurde. Dieses tränkt man mit Lampenöl (oft als Petroleum bezeichnet) und kann mit ihnen jonglieren wie mit normalen Bällen. Es existieren auch massive Bälle. Dabei sollten angefeuchtete Handschuhe aus Baumwolle oder besser noch Kevlar getragen werden, da diese einen gewissen Schutz vor Verbrennungen liefern. Dabei kann ein beeindruckender Effekt entstehen: Wenn sich nach einiger Zeit Brennstoff auf dem Handschuh absetzt und immer für kurze Zeit entflammt, bekommt man kleine Flammen in der Handinnenfläche.
Beispiel einer Feuer-Jonglierausrüstung
 
Feuerpoi (oder Feuerketten) sind brennende Dochte bzw. Kevlarbänder, die aufgewickelt oder geflochten zu einem Knoten oder einer Rolle an Ketten befestigt und mit Lampenöl getränkt angezündet werden. Durch das Rotieren um die Hände und den ganzen Körper entstehen in der Dunkelheit weit sichtbare Feuerkreise.
Ein Poi (Māori: „Ball“, Plural als Singularetantum ohne "s": Poi) ist ein Spielgerät zum Spinning [1], mit dem auch die dazugehörige Teildisziplin des Jonglierens bezeichnet wird.
Poi bestehen aus zwei (Leucht-) Körpern (sog. Heads), die mit Griffen oder Fingerschlaufen durch je eine Kette oder ein Seil miteinander verbunden sind. Umgangssprachlich werden Poi im Plural auch als Pois bezeichnet, obwohl der Plural von Poi unregelmäßig gebildet wird. Beim Spielen wird in jeder Hand ein Poi durch Ausnutzung der Zentrifugalkraft in möglichst abwechslungsreichen Kreisbahnen um den Körper geschwungen. Ziel ist es, die Flugbahnen beider Poi möglichst kunstvoll zu kombinieren. Es gibt auch Artisten, die in einer Hand zwei Poi kontrollieren können. Viele Spieler streben nach einer Übungsphase ohne Feuer an, mit brennenden Poi alleine oder vor Publikum aufzutreten.
Das Feuerschlucken und alle anderen Aktivitäten mit Feuer birgen viele Gefahren nicht nur die der Verbrennung. Selbst bei absoluter Konzentration und Aufmerksamkeit des Artisten bleiben immer noch Gefahren. Bitte nicht ohne Wissen Selbst ausprobieren.
Quelle Wikipedia.de
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